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AHA [ <A’A] (haben)

aha-     haben (itr.)
ah-      haben (tr.)

12.3.07 02:30
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


johannes (12.3.07 03:03)
Beispiele.
a)
ma-d-ah-o-x: 1s, punkt., ggw.einf.; "ich habe".
"Madahox àted." - Ich habe (jetzt) Angst.
b)
ra-n-d-ah-i-s, 3p, exist., vgh.einf.; "sie hatten".
"Randahis béleth." - Sie hatten Glück.

Ausssprache wie üblich. Noch mal zur Wiederholung / zum Merken:

- Betonung der Verbform:
Praktisch bei der Aussprache auf dem ersten Stammvokal. In klassischer Dichtung ist die Betonung variabel.
- Länge der Vokale:
Personalpräfix kurz, Stamm lang und Tempusaffix lnach Belieben / nach Umgebung.


johannes (12.3.07 03:08)
Mit dabei: das erste Verb, in den üblichen zwei Varianten.
Was ist der Unterschied? Transitives "haben" hat zwei Argumente, nämlich das, was hat (A) und das, was gehabt wird (O).
Das Intransitive "haben" hat nur ein Argument, und zwar nicht A, sondern O: das, was gehabt wird. Es ähnelt also dem deutschen "gehören". Man kann mit diesem Verb über das Argument aussagen, dass es jemandem gehört, nicht besitzlos ist, nicht mehr frei ist. Mit einem Dativobjekt lässt sich dann der Besitzer ins Spiel bringen.
Der deutsche Dativ bei "gehören" ist zwingend, bei "aha-" ist er es nicht.

Bessere Übersetzungsvorschläge für "haben (intransitiv)":
- gehabt werden
- gehören (wem? - Dativ, fakultativ)
- besessen werden
- unfrei sein

frei/übertragen
- besessen sein
- befangen sein
- gefangen sein


Johannes (19.3.07 03:22)
Nun, es gibt noch andere Ansichten zur Betonung der Verbformen. Da heißt es, bei intransitiven Verben ist "charakteristischerweise (...) der erste Vokalblock der Wurzel lang zu sprechen und zu messen, der zweite kurz."

Bsp. zu "aha-":
madáhaix (ma-d-aha-i-x), "ich werde gehabt"

Über transitive heißt es weiter, der (Stamm-) "Vokal ist kurz zu sprechen und zu messen."

Bsp. zu "ah-":
madàhix (ma-d-ah-i-x), "ich habe"

Es fehlt noch eine einheitliche Regelung der Aussprache des gebeugten Verbs und seiner Metrik. Nötig ist jedenfalls eine einerseits einfache und flexible Regel (da Verbformen enorm gebäuchlich sein werden), andererseits muss die Aussprache der transitiven und der intransitiven Verbformen deutlich unterscheidbar sein! Vorschläge erwünscht.
Anfangsnotiz: möglicherweise über Längen und Kürzen im Gegensatz zur Betontheit.

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