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AKA [ <A’A] (nehmen)

aka- alle sein
aka- vergriffen sein (eine Sache)
aka- gehören (jmdm, also itr. mit Dativ)
ak- nehmen
ak- greifen
ak- fassen
ak- packen
aıak genommen
aıak gegriffen
aıak gefasst
aıak gepackt
a’ak genommen
a’ak gegriffen
a’ak gefasst
a’ak gepackt

21.3.07 03:07
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


johannes (21.3.07 03:49)
"aka-" ist also eine art synonym zu "aha-", was im vorigen eintrag anzutreffen ist. Trotzdem ist es in seiner Bedeutung bestimmter. Es scheint sich, im Gegensatz zu "aha-", ursprünglich nicht gut auf Personen anwenden zu lassen.

"ak-" dagegen ist ein Hansdampf in allen Gassen: Das erste Gebrauchs-Universalverb (es werden noch einige folgen), immer dann nützlich, wenn einem nichts einfällt oder langsam gute Synonyme ausgehen. Es sind Verben wie diese, vor denen der Lateinschüler immer Angst hatte, weil zu ihnen immer so viel im Wörterbuch steht. Jeder Radkánschüler sollte sich freuen: mit "ak-" verfügt er über eines der wichtigsten Verben der Interaktion Mensch-Welt.

Beispiele.
dradakix (d-ra-d-ak-i-s) - " sie nimmt"
randakaim (ma-n-d-aka-im) - "sie gehören", "sie sind alle"

Dazu mal ein Beispielsatz.
Ládex randákaim. - "Sie werden Dir gehören."
Randákaim. - "Sie sind vergriffen."

Ob der Dativ obligatorisch ist? Nein. Der Dativ ist bei intransitiven Verben im Radkán grundsätzlich ein mögliche Ergänzung. Man nennt das Dativ-Objekt auch Indirektes Objekt (IO). Allgemein fällt es unter die markierten Argumente und die sind sowieso meistens "freiwillig".

Wenn "aka-" also mit IO steht, bedeutet es "gehören (dem IO)", steht es nur mit Subjekt (S) (übrigens ein unmarkiertes Argument), dann heißt es "vergriffen sein".

Ist ein explizites Subjekt nötig? Soweit ich das jetzt sehe: Nein. Gilt aber nur für intransitive Verben in intransitiven Sätzen. Das Subjekt kann in diesen Sätzen getilgt werden.


johannes (21.3.07 04:03)
Noch was. Die Wörter "aıak" und "a’ak" sind regelmäßig gebildete Varianten des Partizips Perfekt Passiv. Unterschied? Für die Fans von Apostrophen gibt es die zweite Variante. Sie ist ursprünglicher und irgendwie roher, da das Apostroph für einen weggelassenen Konsonanten steht, nämlich den Wurzelkonsonanten. Es handelt sich nämlich um eine Reduplikation der ersten Stammsilbe (ak- - *akak), die dann wieder angeschliffen wird.
Daher ist "aıak" dann auch die eine literarischere, aber zugleich ein bisschen "barocke" Form.
Einstellungssache.
Zwei formale Auffassungen koexistieren, ein wird sich durchsetzen.
Und warum steht nicht, wie sonst üblich, zwischen zwei Vokalen, ein Halb- und Bindevokal, in diesem Falle also "y"? Um ihn genau davon unterscheiden zu können. Also: zum Ausgleich eines ausgeschliffenen Buchstaben kann man statt eines Apostrophs ein "i" ohne Punkt schreiben, ein "Schwa" wie das "e" in Sache.
Die Partizipien werden wie Substantive und Adjektive gebeugt.

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